Der Hund frisst mir noch die Haare vom Kopf

Veröffentlicht am 6. Juni 2023 um 23:28

Haben Sie das auch schon einmal gedacht? Dann kommt Ihnen die folgende Situation sicherlich bekannt vor:

 

Gleich ist es soweit, die Fütterungszeit steht kurz bevor. Ihr Hund wird langsam unruhig und jede Bewegung in Richtung Küche lässt ihn in freudiger Erwartung aufspringen, um dann frustriert feststellen zu müssen, dass er sich wohl doch noch gedulden muss.

Ist es dann endlich soweit, schlingt er gierig den kompletten Inhalt seines Napfes innerhalb von Sekunden hinunter.

Puh geschafft, denken Sie sich - doch kurze Zeit später schleicht Ihr Vierbeiner bereits wieder auf der Suche nach Futter umher. Er ist mal wieder nicht satt geworden…

 

Doch was bedeutet „satt“ überhaupt?

Das Sättigungsgefühl setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, welche vereinfacht zusammengefasst folgendermaßen ablaufen.

Der Magen

Da wären zum Einen die Dehnungsrezeptoren des Magens, welche dem Gehirn nach der Futteraufnahme signalisieren „ich bin voll“. Dies führt zum ersten Einsetzen der Sättigung und passiert übrigens besonders schnell bei Trockenfutter, da dieses im Magen aufquillt. 

Der Darm

Im Rahmen der Verdauung wird die Nahrung zerkleinert und in ihre einzelnen Bestandteile aufgespalten.

Im Darm werden diese vom Körper dringend benötigten Nahrungsbestandteile wie Vitamine, Mineralstoffe, Wasser usw. nun durch die Schleimhaut aufgenommen.

Passt das Futter zum Bedarf des Hundes, ist der Organismus jetzt auch „satt“ mit Nährstoffen und alles ist gut.

 

Und wenn nicht?

Ist der Nährstoffgehalt des Futters zu gering, so entsteht ein Mangel im Körper. Dieser Mangel führt dazu, dass das Gehirn erneut ein Hungersignal sendet, denn die Nährstoffe werden vom Körper ja dringend benötigt.

 

Und was kann man dagegen tun?

Die Lösung ist denkbar einfach:

Setzen Sie auf Qualität statt Quantität! Ihr Hund braucht bedarfsgerechtes Futter!